Geschichte und Meilensteine
Der Donauturm ist mehr als nur ein Wahrzeichen – er ist ein Symbol für Innovation, Architektur und Wiener Geschichte. Seit seiner Errichtung für die Wiener Internationale Gartenschau 1964 (WIG 64) prägt er die Skyline der Stadt und fasziniert Besucher aus aller Welt.
Von der Planung und Errichtung über technische Meilensteine und Renovierungen bis hin zu modernen Highlights – entdecken Sie die wichtigsten Stationen der Donauturm-Geschichte und reisen Sie durch die Jahrzehnte eines der beeindruckendsten Bauwerke Wiens.
60er Jahre Planung & Errichtung
Grundsteinlegung – Der Beginn eines Wahrzeichens
12. Oktober 1962
Mit der Grundsteinlegung begann offiziell der Bau des Donauturms für die Wiener Internationale Gartenschau 1964 (WIG 64). Der Entwurf stammt von Architekt Hannes Lintl, während Ingenieur Robert Krapfenbauer die statischen Berechnungen lieferte.
Dokumentiert für die Ewigkeit
Zeitungsberichte hielten dieses historische Ereignis fest. Eine Kupferhülle mit der Grundsteinlegungsurkunde wurde später im Eingangsbereich des Turms eingelassen – als Zeitkapsel für zukünftige Generationen.
Gleichenfeier - Der Bau nimmt Form an
Mit Erreichen des wichtigen Bauabschnittes wurde die traditionelle Gleichenfeier abgehalten – ein bedeutender Meilenstein für das gesamte Bauteam.
20 Monate Bauzeit
Unter der Leitung von Eberhard Födisch wuchs der Donauturm in nur 20 Monaten in die Höhe und prägte die Wiener Skyline für Jahrzehnte.
Eröffnung 16. April 1964 – Ein feierlicher Moment
Nach knapp zwei Jahren Bauzeit wurde der Donauturm feierlich eröffnet von Bundespräsident Adolf Schärf.
1964: Großer Andrang am Donauturm
Im Eröffnungsjahr 1964 sorgte der Donauturm für enormes Besucherinteresse: 595.134 Gäste wollten den atemberaubenden Ausblick genießen.
Trotz eines Teams aus 13 Liftführern, die im Schichtbetrieb arbeiteten, kam es zu Wartezeiten von bis zu zwei Stunden – ein Zeichen für die enorme Beliebtheit des damals neuen Wiener Wahrzeichens.
WIG 64 - Die Wiener Internationale Gartenschau
Ein grünes Großprojekt für Wien
Die WIG 64 war eine internationale botanische Ausstellung, die auf dem heutigen Gelände des Donauparks und der Donau City stattfand. Ziel war es, eine grüne Oase zu schaffen und das Gebiet nachhaltig zu modernisieren.
Eröffnung der WIG 64
Am 16. April 1964 eröffnete Bundespräsident Adolf Schärf die Ausstellung - wie auch den Donauturm - feierlich. Sie dauerte bis 11. Oktober 1964 und zog 2,1 Millionen Besucher an – ein riesiger Erfolg für Wien.
Vom Ödland zur Parklandschaft
Vor der WIG 64 war das Gebiet eine Mülldeponie und wilde Siedlung. Mit der Gartenschau wurde es in eine moderne Erholungslandschaft verwandelt – eine der größten Stadtentwicklungsmaßnahmen Wiens.
Die Planung der WIG 64
Die Gesamtplanung lag in den Händen von Stadtgartendirektor Alfred Auer. Auf 100 Hektar entstanden Parkanlagen, ein 30.000 m² großer See und ein weitläufiges Netz aus Wegen und Gärten.
Der Donauturm als neues Wahrzeichen
Als Highlight der Ausstellung wurde der Donauturm errichtet – das höchste Bauwerk Österreichs. Er symbolisierte das moderne Wien und bietet bis heute einen beeindruckenden Blick über die Stadt.
Eine Stadt im Blütenmeer
Millionen von Pflanzen wurden gesetzt. In fünf Ausstellungshallen präsentierte man seltene und exotische Pflanzen aus aller Welt – darunter Orchideen, Kakteen und tropische Gewächse.
(c) Bildarchiv sagen.at
Der Sessellift über den Park
Ein 2,2 km langer Doppelsessellift führte über das Ausstellungsgelände und bot einen spektakulären Blick auf die WIG 64. Seine dreieckige Strecke machte ihn zu einer einzigartigen Attraktion.
(c) Bildarchiv sagen.at
Weitere Attraktionen der WIG 64
Die Gartenschau bot mehr als nur Blumen: Eine Seebühne, ein Kino, eine Bücherei mit Lesehügeln und das 41 Meter hohe Turmgewächshaus zogen zahlreiche Besucher an.
Internationale Anerkennung
Die WIG 64 fand weltweite Beachtung. Die Österreichische Post würdigte sie mit einer Sondermarkenserie. Zudem wurde ein Ballonpostflug mit Sonderstempel veranstaltet.
Das Ende der Ausstellung
Nach dem Ende der WIG 64 am 12. Oktober 1964 wurde das Gelände für die Öffentlichkeit ohne Eintritt zugänglich und entwickelte sich zu einem der beliebtesten Erholungsgebiete Wiens.
Was blieb, was verschwand?
Viele WIG-64-Bauten, wie das Turmgewächshaus, die Ausstellungshallen und der Sessellift, wurden mit der Zeit entfernt. Erhalten blieben das Seerestaurant (heute Korea-Kulturhaus) und die Donauparkbahn.
Der Erfolg führte zur WIG 74
Der große Erfolg der WIG 64 inspirierte die Stadt, zehn Jahre später die WIG 74 in Oberlaa zu veranstalten. Mit 2,6 Millionen Besuchern war auch sie ein voller Erfolg und trug zur Stadtentwicklung bei.
Donaupark
Ballonflug
70 und 80er
Meilensteine bis heute
Besuch von Staatsoberhäupter
Nicht nur Staatsoberhäupter wie UNO-Generalsekretär U Thant, Schah Reza Pahlavi oder König Hussein von Jordanien besuchten den Donauturm.
1969: Der Donauturm im Miniaturformat
Schüler der HTL Klagenfurt und Villach bauen für Minimundus ein 1:25 Modell des Donauturms.
Als beliebtes Wahrzeichen findet der Mini-Donauturm in Kärnten seinen Platz neben Schloss Schönbrunn, dem Belvedere und der Festung Hohen Salzburg – ein kleiner, aber beeindruckender Vertreter Wiens in der "kleinen Welt am Wörthersee".
(c) Strauss
1974: Kulinarischer Wettkampf in luftiger Höhe
Im Rahmen der Internationalen Kochkunstausstellung 1974 wird die Donauturm-Küche zur Bühne für Weltklasse-Köche. Nationalteams aus aller Welt stellen im Februar ihr Können unter Beweis – mit Schneebesen, Quirl und jeder Menge kulinarischer Raffinesse. Die Jury darf die Kreationen nicht nur bewerten, sondern genießt sie auch im drehenden Restaurant.
1989: 10 Millionster Besucher und internationale Anerkennung
Der Donauturm wird er in die Weltvereinigung der großen Türme aufgenommen – trotz seiner vergleichsweise „bescheidenen“ 252 Meter Höhe, die ihn auf Platz 8 des internationalen Turm-Rankings positionieren.
Im Dezember wurde der 10-millionste Besucherbegrüßt. Es war dies der Wiener Kommerzialrat Josef ADLER.
1990: Der Donauturm als weltweites Funksignal
Zwei Tage lang wird der Donauturm Teil einer globalen Funkkette. Rund 400.000 Pfadfinder aus aller Welt senden von den 16 größten Türmen völkerverbindende Gruß- und Friedensbotschaften in alle Kontinente.
1992: Der erste Donauturm-Treppenlauf
Am 3. Oktober 1992 Am 3. Oktober 1992 wird der 1. Donauturm-Treppenlauf ausgetragen!Es wagten sich 28 Damen und 231 Herren auf die Stufen des Donauturms.
Der Sieger Michael Körner erreicht das Ziel in unglaublichen 4:02 Minuten. Der Startschuss für eine neue Disziplin in Österreich
2001 Bungee-Sprung
Im April 2001 wurde an der unteren Aussichtsplattform eine Bungee-Sprung-Rampe in 152 Metern Höhe eröffnet. Noch im selben Jahr wagten rund 1.000 Menschen den freien Fall.
Die Anlage wurde von der Jochen Schweizer Events GmbH betrieben und blieb bis 2018 in Betrieb, bevor sie wieder demontiert wurde.
(c) Marinelli
2001 Riesige Werbung am Donauturm
Ein 1.300 m² großes Werbebanner wurde am Donauturm befestigt – 60 x 20 Meter groß und 400 kg schwer. Zehn Meter unterhalb der Aussichtsterrasse (150 m Höhe) montierten acht Arbeiter das rote Transparent in 20 Stunden auf vier schwebenden Arbeitsbühnen. Beworben wurde das Esprit Sports-Bungee-Zentrum des deutschen Funsportveranstalters Jochen Schweizer.
(c) Hrebicek
2002: Ja-Wort mit Weitblick
Seit Herbst 2002 gibt es eine ganz besondere Hochzeitslocation in Wien: die neue verglaste Terrasse am Donauturm! In Kooperation mit der Agentur Wedding Planner wurde das Konzept umgesetzt, und bereits im Oktober 2002 fand die erste Trauung in luftiger Höhe statt.
(c) Hrebicek
2004 40 Jahres Feier
Vom 4. bis 6. Juni 2004 feierte der Donauturm sein 40-jähriges Bestehen mit einem großen Volksfest im Stil der 1960er Jahre. Besucher konnten sich auf Musik, Nostalgie und Dekorationen im Retro-Design freuen.
2005 – 17 Millionen Besucher & VIP-Pass
Am 16. Juni 2005 wurde der siebzehnmillionste Gast empfangen. Als besondere Ehrung erhielt er einen VIP-Pass für kostenlosen Zugang zu Wolkenkratzern der World Federation of Great Towers.
2006 Blinder Bergsteiger erklimmt den Turm
Der blinde Extrembergsteiger Andy Holzer meisterte eine spektakuläre Herausforderung: In 90 Minuten kletterte er senkrecht 150 Meter am Donauturm hinauf. Ein speziell angelegter Klettersteig ermöglichte die Besteigung, wobei die größte Herausforderung eine acht Meter lange Überhang-Querung in schwindelerregender Höhe war. Trotz möglicher Windböen spielte das Wetter mit – Sonnenschein begleitete seinen Aufstieg.
(c) Andy Holzer
2006: Romantische Nacht
2006 wurde erstmals in der Geschichte des Donauturms eine „Romantische Nacht“ ermöglicht – ein unvergessliches Erlebnis über den Dächern Wiens. Auf der verglasten Aussichtsterrasse entstand ein einzigartiges Schlafzimmer mit Himmelbett. Über 200 Paare nutzten im ersten Jahr die Gelegenheit, eine Nacht in luftiger Höhe zu verbringen.
(c) APA
2008 Spektakuläre Montage des Bank Austria Logos
Ein Spezialhubschrauber hievte im September 2008 das 6,5 Meter hohe und 3,5 Tonnen schwere Logo auf 230 Meter Höhe, wo es von zehn Monteuren fixiert wurde. Es zählt zu den höchsten drehenden und leuchtenden Werbelogos der Welt. Die Konstruktion besteht aus 70 m² Spannfolie, 90 m² Blech und 146 Leuchtstofflampen, die für eine beeindruckende Fernwirkung sorgen.
(c) Gornbkötö
2010 Generalüberholung der Aufzüge
Im Jänner 2010 wurden die Donauturm-Aufzüge nach 20 Millionen Fahrgästen und 750.000 Kilometern außer Betrieb genommen und umfassend modernisiert.
Die seit 1964 laufenden Antriebsmotoren und Kabinen wurden erneuert, die Technik auf den neuesten Stand gebracht. Dank regenerativer Antriebe sank der Energieverbrauch um 40 %.
2014: 50 Jahre Jubiläumsfeier
Zum 50. Jubiläum stießen zahlreiche Prominente auf den Turm an, darunter Ex-Miss Christine Reiler, damaliger Stadtrat Michael Ludwig und damaliger Wien Holding-Chef Peter Hanke
2018 Umfassende Renovierung
Zwischen Jänner 2018 und März 2019 wurde der Donauturm samt seinen Betriebsteilen umfassend modernisiert und zugleich in den Stil der 1960er-Jahre zurückgeführt.
Mit dem neu hinzugebauten Pavillon entstand das Donaubräu samt Gastgarten.
Unter der Leitung von Architekt Gregor Eichinger und in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt (BDA) wurden technische Adaptierungen und Erweiterungen umgesetzt. Insgesamt flossen rund 10 Millionen Euro in die Renovierung.
2019: Start für neues Donaubräu
13. Februar 2019: Das Donaubräu öffnet seine Türen und erweitert das kulinarische Angebot am Fuße des Donauturms.
Im neuen Pavillon mit großzügigem Gastgarten stehen frisch interpretierte Wiener Klassiker und saisonale Köstlichkeiten im Mittelpunkt. "Mit dem Donaubräu wollen wir einen neuen Lieblingsplatz für Wienerinnen und Wiener schaffen", so Miteigentümer Mag. (FH) Paul Blaguss.
2019: Neueröffnung
19. März 2019: Nach über einjährigem Umbau feiert der Donauturm seine feierliche Wiedereröffnung.
Bei der Pressekonferenz betonten Miteigentümer Mag. (FH) Paul Blaguss, Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck und Bürgermeister Dr. Michael Ludwig die wirtschaftliche Bedeutung des Wiener Wahrzeichens. Nach der Segnung durch Dompfarrer Toni Faber erfolgte der feierliche Banddurchschnitt.
2019: Aufmerksamkeit für COPD
Am 20. November 2019 setzte der Welt-COPD-Tag unter dem Motto „All together to end COPD“ ein Zeichen für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung.
Künstler und Lungenpatient Eberhard Jordan bestieg den Donauturm und absolvierte 779 Stufen – eine Leistung, die er sich vor Jahren nicht vorstellen konnte. Mit dieser Aktion wollte er im Rahmen der COPD-Aktiv-Initiative Betroffene dazu inspirieren, trotz ihrer Erkrankung sportlich aktiv zu bleiben.
2020: Weltweiter Pneumonia-Tag
Am 12. November 2020 unterstützte der Donauturm den „Worldwide Pneumonia Day“ und erstrahlte in blauem Licht.
206 Wahrzeichen in 47 Ländern beteiligten sich an der Aktion, um das Bewusstsein für die Gefahren der Lungenentzündung zu schärfen und auf die Bedeutung von Prävention und Behandlung hinzuweisen.
2021: Weltweiter PCOS-Tag
Am 1. September 2021 erstrahlte der Donauturm in Blau, um das Bewusstsein für das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) zu stärken.
2022: Mikail Akar – Das Wunderkind der Kunst
26. Oktober 2022: Der erst zehnjährige Mikail Akar, bekannt als jüngster abstrakter Künstler der Welt, beeindruckt mit seinem einzigartigen Talent die internationale Kunstszene.
Für die Organisation Global Family Charity schuf der junge Kölner ein besonderes Gemälde als Hommage an Wien und den Stephansdom. Dieses Kunstwerk wurde bei Europas größter Charity-Auktion United Charity für 9.300 Euro versteigert.
2022: Fenstertausch auf 170m
Am 25. März 2022 wurde im Turm Restaurant ein aufwendiger Fenstertausch durchgeführt – in schwindelerregender Höhe von 170 Metern.
Mit moderner Seilzugangstechnik wurde das neue Fenster über die Aussichtsplattform auf 150 Meter transportiert und anschließend weiter ins Restaurant befördert.
2023 Rutsche per Hubschrauber montiert
Am 3. Oktober 2023 wurde die beleuchtete Donauturm-Rutsche, das neueste Kunst- und Abenteuer-Highlight, spektakulär per Hubschrauber auf den Donauturm gehoben und in 165 Metern Höhe montiert.
2023: Europas höchste Rutsche eröffnet
Seit dem 15. November 2023 ist die Donauturm-Rutsche offiziell in Betrieb! Die 40 Meter lange Rutsche erstreckt sich vom Zentralgeschoss auf 165 Metern Höhe bis zur Aussichtsebene in 150 Metern und sorgt für einen unvergesslichen Adrenalinkick.
2023 Turm Café dreht sich wieder
Nach einer umfassenden technischen Überholung ist der Drehmechanismus des Turm Cafés seit dem 30. November 2023 wieder in Betrieb.
Das 650 kg schwere Getriebe, das fast 60 Jahre lang zuverlässig funktionierte, wurde in Deutschland generalsaniert. Nach 30 Stunden Montagearbeit bietet das Turm Café nun wieder den gewohnten 360°-Panoramablick über Wien und Niederösterreich – pünktlich zum 60. Geburtstag des Donauturms!
2024: Teil eines Guinness-Weltrekords
Am 1. April 2024 erstrahlte der Donauturm in Air Force Blau, um das 100-jährige Jubiläum der Royal Canadian Air Force (RCAF) zu feiern.
Gemeinsam mit 55 weiteren Wahrzeichen weltweit trug er zur neuen Guinness-Weltrekordmarke für die meisten beleuchteten Standorte innerhalb von 24 Stunden bei.
2024: Österreichs höchstes Wahrzeichen wird 60
Am 19. April 2024 feierte der Donauturm sein 60-jähriges Bestehen. Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke und die Donauturm-Gesellschafter würdigten das Wahrzeichen, das seit 1964 mehr als 23 Millionen Besucher:innen begeistert und Wiens Skyline prägt.
Zum Jubiläum gab es ein besonderes Geschenk: Freier Eintritt für Besucher:innen zwischen 10:00 und 11:00 Uhr und ein Gratis-Jahresticket für alle 1964 Geborenen. Mehr als 1.500 Gäste nutzten diese Gelegenheit.
2024: Neuer Weltrekord – 100 km in 2.500 Runden!
Am 10. Juni 2024 stellte der niederösterreichische Ultraläufer Rainer Predl einen neuen Weltrekord auf: 100 Kilometer in 2.500 Runden um die Plattform des Donauturms – in 10 Stunden und 51 Minuten!
Der Lauf begann mit dem Aufstieg über 779 Stufen auf 155 Meter Höhe, bevor Predl auf der Plattform seine Runden drehte. Alle 5 Kilometer wechselte er die Laufrichtung, um Belastungen auszugleichen.
2024: World Fragile X Day
Am 22. Juli 2024 erstrahlte der Donauturm in Blau, um das Bewusstsein für das Fragile-X-Syndrom (FXS) zu stärken – die häufigste vererbbare Ursache für Autismus und geistige Behinderungen.
Mit der Beleuchtung setzt der Donauturm ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung für Betroffene und ihre Familien.
2024: Zeichen für PCOS-Bewusstsein
Am 1. September 2024 erstrahlte der Donauturm in Blau und setzte damit ein starkes Zeichen für den Welt-PCOS-Tag. Diese Initiative soll auf das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) aufmerksam machen – eine weit verbreitete, aber oft unerkannte hormonelle Störung bei Frauen.